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Forstliches Treffen 2026: Wald, Wasser und alpine Nutzung im Fokus

Zwei Tage fachlicher Austausch, interessante Einblicke und gemeinsames Erleben führten die Teilnehmer des Forstlichen Treffens 2026 nach St. Johann in Tirol. Im Mittelpunkt standen dabei die vielfältigen Funktionen des Waldes und die Frage, wie Forstwirtschaft, Tourismus, Almwirtschaft und Naturschutz im alpinen Raum miteinander in Einklang gebracht werden können.

Am 17. September startete das Treffen im Berghotel Pointenhof mit der Vorstellung der BFI Kitzbühel und dem Aufsichtsgebiet St. Johann in Tirol. Anschließend ging es zur Baustelle am Harschbichl. Vor Ort konnten sich die Teilnehmer ein Bild von den Herausforderungen eines Liftbaus im Waldgebiet und der Abstimmung von Forstwirtschaft, Tourismus, Almwirtschaft und Flächennutzung auf engem Raum machen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf der Harschbichlalm stand mit dem Mountaincart ein weiterer praktischer Programmpunkt auf dem Programm. Dabei wurde die touristische Nutzung des alpinen Raumes unmittelbar erlebbar. Die anschließenden Gespräche zeigten einmal mehr, wie eng Freizeitangebote, Tourismus und die Bewirtschaftung des Waldes miteinander verbunden sind. Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, düsten die Teilnehmer mit den Mountaincarts gleich selber hinunter.

Der erste Tag fand auf der Stoabergalm in Oberndorf einen gemütlichen Ausklang. In entspannter Atmosphäre blieb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und den weiteren fachlichen Austausch.

Am zweiten Tag richtete sich der Blick auf eine weitere zentrale Funktion des Waldes: den Schutz der Wasserressourcen. Bei der Besichtigung der Reintal Quellen erhielten die Teilnehmer fachliche Einblicke in die Bedeutung der Quellen für den Wasserhaushalt und das Einzugsgebiet. Dabei wurde auch die wichtige Schutzfunktion des Waldes thematisiert. Die Zusammenhänge zwischen Waldpflege, Wasserhaushalt, Landschaftsschutz und nachhaltiger Bewirtschaftung konnten direkt vor Ort veranschaulicht werden.

Das abschließende gemeinsame Mittagessen im Berghotel Pointenhof bildete den Abschluss des zweitägigen Treffens. Die Veranstaltung bot eine gelungene Verbindung aus fachlichen Informationen, praktischen Einblicken und persönlichem Austausch über die Grenzen hinaus.

Das forstliche Treffen 2026 hat damit einmal mehr gezeigt: Eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes braucht den Blick über die eigenen Fachgrenzen hinaus – und vor allem den regelmäßigen Austausch zwischen denjenigen, die unseren alpinen Lebens- und Wirtschaftsraum gemeinsam gestalten.

Der Obmann der Waldaufsehervereinigung bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern fürs Dabeisein, vor allem aber auch bei den Försterkollegen, Christoph Riepl und Clemens Obererlacher, und den Kollegen aus Südtirol, Alex Zambelli und Martin Schrott fürs Kommen.

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