Der Lehrgang begann am 3. März 2025 und endete nach knapp einem Jahr intensiver Ausbildung am 13. Februar 2026. Den Abschluss bildete eine kommissionelle Prüfung, die von allen 17 Teilnehmern erfolgreich bestanden wurde. Darunter befanden sich zwei Teilnehmer aus Vorarlberg, sechs Berufsjäger sowie neun Teilnehmer aus Tirol. Diese Zusammensetzung unterstreicht die enge Verbindung zwischen Forst- und Jagdwesen sowie die länderübergreifende Ausbildung.
Während des Ausbildungslehrgangs absolvierten die Teilnehmer insgesamt 1.800 Ausbildungsstunden, davon 384 reine Praxisstunden in der Bezirksforstinspektion und/oder in der eigenen Gemeinde. Zu den wichtigsten Fächern der Ausbildung gehören Waldbau, Forstschutz, Rechtskunde, Forsteinrichtung, Betriebslehr sowie Holzvermarktung.
Aktuell absolvieren die frisch ausgebildeten Waldaufseher noch das verpflichtende Fortbildungsmodul „Jagdkurs“, um ihre Kenntnisse im Bereich Wildökologie und Jagdpraxis weiter zu vertiefen.
In folgenden Tiroler Gemeinden werden die neuen Waldaufseher künftig ihren Dienst versehen: Oberhofen, Absam, Untertilliach, Matrei in Osttirol, Hinterhornbach, Musau, Innervillgraten, Innsbruck und Kitzbühel.
Als Waldaufseher in einer Gemeinde zu arbeiten ist ein verantwortungsvoller Beruf mit breitem Arbeitsspektrum. Waldaufseher übernehmen wichtige Aufgaben im Bereich Waldschutz, nachhaltige Bewirtschaftung, Kontrolle forstrechtlicher Bestimmungen sowie Beratung von Waldbesitzern. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Tiroler Wälder.